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Eine Woche

Kaum zu glauben, aber ich bin jetzt schon eine Woche im Land der Holzfäller, Eisbären, Ahornsirupsturzbäche und Eishockeyspieler und bin (noch weniger zu glauben)bisher keinem der hier genannten begegnet. Da die hier verbrachte Zeit der einzige Grund meines Eintrages ist, muss ich mir ein bisschen was einfallen lassen, was ich jetzt schreiben könnte... Also ich werde wohl eine kurze Zwischenbilanz ziehen...

Kanada ist gar nicht so anders als Deutschland. Keine große Überraschung aber es ist so. Was anders ist? Die Autos haben vorne kein Kennzeichen, auf der Autobahn gibt es eine Spur nur für Autos mit mehreren Insassen, die Autobahnschilder sind grün, die Briefkästen rot.... Auf dem Preisschildern in den Läden sind die Steuern nicht mit einberechnet, was mich an der Kasse bisher jedesmal in Verwirrung und Ärger stürtzte, da ich plötzlich 3 Dollar mehr als erwartet zahlen musste... Die CDs und DVDs sind billiger (wahey)... Auf der Straße, die ich durch das große Wohnzimmerfenster sehe, wenn ich am Esstisch sitze, laufen lustige Leute vorbei (z.B. ein alter Mann, mit langem weißen Bart, kurzen Hosen und einer riesigen Pfeife im Mund)....

Mir gefällt es gut. Nachdem ich mein anfänglich ziemlich starkes Heimweh überwunden habe, macht mir das Leben hier im Moment ziemlich viel Spaß. Laurence und ich lachen uns den ganzen tag tot, machen coole Sachen zusammen und haben einfach Spaß. Salsa wird von Tag zu Tag niedlicher und zutraulicher, mit meinem Französisch klappt es immer besser. Nach einer ganzen Woche Abwesenheit von zu Hause bin noch/schon (?) sehr zufrieden. Dass es eine Woche ist, finde ich seltsam. Einerseits kommt es mir vor wie eine Ewigkeit (siehe mein letzter Post), andererseits ist die Zeit doch irgendwie schnell vergangen. Die normalen Gesetze von Zeit (und Raum?) sind in Kanada scheinbar außer Kraft gesetzt...

Als ich bei dem AFS Treffen war, habe ich mir ein bisschen gewünscht meine Gastfamilie wäre auch schon so erfahren mit Austauschschülern, wie die ganzen Leute da. Aber eigentlich finde ich es so auch sehr schön. Für die AFS-betreuer wäre ich nur ein beliebiger Schüler aus Deutschland, der fünfte, sechste... Jemand, den sie vielleicht mögen und schätzen würden, aber niemand sehr besonderes. Die politick/boulet/quevillons haben sich mich ganz entschieden ausgesucht und wollen eine Freundschaft fürs Leben schließen, eine intensive Beziehung eingehen und das Abenteuer gemeinsam mit mir erleben. Vielleicht werden durch ihre fehlenden Erfahrungen einige missverständnisse auftreten, aber so ist es eigentlich wunderbar.

Jetzt sind es nur noch 3 Tage bis die Schule anfängt und das finde ich einerseits großartig und andererseits extrem beängstigend... Mal sehen, wie es wird.

Das wars jetzt erstmal von mir. Ich weiß wirklich nicht, was ich noch schreiben soll^^

Hab euch lieb, Joanna!

29.8.08 21:19
 


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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jenny / Website (31.8.08 04:23)
schreib mehr, schreib alles, schreib jede moegliche Kleinigkeit!!!
Wir saugen alles in uns auf, und verwerten, alles im Kopf illustrierend, jedes einzelne deiner Woerter.
ich weiss, dass es chwer ist, weil.. naja. USA sind auch nicht viel anders... aber: was machst du den ganzen tag? Und wie sind deine Leute dort??

haaaach ^^ ich finds uebrigens genial, dass es nicht nur mit deiner stimmung, sondern auch mit der beziehung zu deiner family steil bergauf geht.
hast schon total recht: du bist fuer sie (und nicht nur fuer sie ) was besonderes, die deutsche Jojo... und nicht nur noch ein x-beliebiger (wenn auch netter) schueler.

Arghg.. noch 2 tage bis zur schule.. habbadahabbada...

hab dich lieb^^


Romek (31.8.08 19:11)
Hallo Süsse,
klar, das war auch unsere Absicht - Dich in einem zivilisierten Land zu sehen. Und das Du was ganz besonderes bist, ist auch nichts neues.
Bin sehr gespannt auf Dein Bericht über die Schule (die Eltern sind alt so).

alles liebe
Romek


Mimi / Website (1.9.08 12:16)
sorry, ich hab ja nix gegen einzelkinder, wobei sich da in meinem Hinterkopf schon einige vorurteile tummeln (aber an deinem beispiel sieht man ja, dass einzelkinder oft sogar vernünftiger sind als wir geschwisterkinder^^) aber es ist doch wirklich so, einzelkindersind (gaaanz vorsichtig gesagt!) ''emotionaler veranlagt'' , also eigentlich nicht, nur geschwisterkinder sind abgehärteter...irgendwie. weil wenn man mit seinen eltern nicht streitet und auch keine geschwister dazu hat, nimmt einen streit/irgendwas anderes (wie z.b. abschiede diverser arten) eben etwas mehr mit...naja, ich hoffe mal du verstehst es nicht falsch, weil ich keine ahnung hab, wie ich das alles erklärn soll... -.-
ich bin auch schon wieder gespannt auf deinen nächsten Bericht und freu mich wenns dir im feindlichen ausland^^ gefällt!
gaaaanz liebe grüße


Christiane (1.9.08 14:48)
Liebe Joanna, ich freu mich, dass du so gut in Kanada angekommen bist (also ich mein emotional, nicht mit dem Flieger). Hier in Schwedt ist alles wie immer - einerseits ist das sehr beruhigend, aber für die Jugend sicher sehr langweilig - aber du fehlst natürlich!!!!, (bei der Post, bei der PVG (Frau Schmidt) und beim Gondrom/alias Thalia haben sie sich schon bei mir nach dir erkundigt!!) liebste Grüße auch an deine lustige Schwester von deiner Ma aus Allemagne

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